Großer Andrang - 'Sommernachtstraum' mit Standing Ovations
Wie angekündigt, fand die Aufführung von „Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare am 11.06.2026 im Opernhaus Chemnitz statt. Die Klasse 10/2 hat vor ausverkauftem Haus eine grandiose Vorstellung gegeben, die mit Standing Ovations endete.
Unter der Leitung von Sabrina Sadowska sowie Theaterpädagogin Heike Vieth wuchsen die Schülerinnen und Schüler über sich hinaus. Allen Beteiligten gilt unser Dank und unsere Anerkennung.

Die Erarbeitung
Bereits in Klasse 9 durften die Schülerinnen und Schüler erstmals Einblicke in die Produktion eines Stückes erhalten. Mit dem Beginn des Schuljahres 2025/2026 hieß es dann: Ab in den Ballettsaal des Chemnitzer Opernhauses, und zwar jeden Dienstag in der 1. und 2. Stunde. Neben dem Tanzunterricht galt es auch, den Text der eigenen Rolle zu lernen.
Shakespeares Komödie hat dabei den klaren Vorteil, dass es viele abwechslungsreiche Rollen gibt und nicht nur eine Hauptfigur. Zu besetzen waren daher unter anderem tolle Rollen wie „Hippolyta, Königin der Amazonen“, „Puck, der Hofnarr“ und – zur großen Freude des Publikums – auch „Wand“, was natürlich ein ganz besonderes Schauspieltalent erfordert.
Einblicke in die Probenarbeit gab das Social-Media-Team der Theater Chemnitz bereits vorher auf Instagram.
Die Aufführung
Nachdem die 402 Plätze im Parkett des Saals des Opernhauses ausverkauft waren, erlaubten die Theater Chemnitz kurzfristig auch noch den Verkauf von Karten im 1. Rang, wodurch insgesamt fast 500 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen konnten. Besonders daran war, dass es sich fast ausschließlich um Mitglieder unser Schulgemeinschaft handelte und das Gefühl aufkam, das ganze Goethegymnasium sei im Saal versammelt: Eltern der Auftretenden natürlich, Schulleitung und Lehrerschaft, Mitschülerinnen und Mitschüler von Parallelklassen sowie deren Eltern, aber auch ehemalige Lehrkräfte und Abiturienten hatten sich zusammengefunden, um eine ganz besondere Aufführung zu sehen.
Der tobende Schlussapplaus zeigte, dass alle gleichermaßen beeindruckt waren, was die Klasse 10/2 gezeigt hatte: Textsicherheit, Schauspieltalent, Tanz mit Hebefiguren, Sprüngen und gut abgestimmter Gruppenchoreografie. Ein Lob verdienen auch die Kostüme und die Arbeit des Lichttechnikers, welche für viel Atmosphäre sorgten.
Das Schlusswort
Am Ende der Veranstaltung baten die jungen Tänzerinnen und Tänzer selbstverständlich die Frau auf die Bühne, ohne die das Tanzprojekt nicht hätte stattfinden können: Ballettdirektorin Sabrina Sadowska. Die Klasse war stolz auf den gelungenen Auftritt und bedankte sich herzlich für die Unterstützung.
Frau Sadowska erhielt so das Schlusswort: Sie lobte die Anstrengungsbereitschaft der Tanzenden, die sehr viel Mut auf der Bühne bewiesen hatten, und betonte, dass solch eine Leistung nur in der Gruppe und durch Zusammenarbeit erreicht werden kann – eine Lektion, die auch außerhalb des Tanzsaals Gültigkeit hat.


























